Cyrano von Bergerac
Aufzeichnung aus dem Burgtheater 2000
Cyrano hatte sich, als sie noch ein Backfisch war, in seine Cousine Roxane verliebt. Und auch sie hat für ihn geschwärmt, wenn er sie in ihrer ländlichen Abgeschiedenheit besuchte und von seinen Heldentaten erzählte. Nun herangewachsen und erblüht ist sie nach Paris gekommen und will sich mit ihm treffen. Er macht sich die kühnsten Hoffnungen und kann es doch nicht glauben. Ziert ihn doch ein Makel: eine Nase so groß wie sein Talent als Fechter und Dichter. Sie ist auch verliebt, aber in einen Anderen, und er, Cyrano, soll ihr als Vermittler dienen. Zähneknirschend willigt er ein, stößt aber auf ein Problem: Roxane ist eine Preziöse und berauscht sich an gedrechselten Worten, der Angebetete aber, so schön er ist, hat wenig Talent zu eleganten Formulierungen. Cyrano und er schließen einen Pakt: der Dichter leiht dem Jüngling seine Seele, der Schöne leiht dem Ungestalten seinen Körper. Aus zweien wird einer, aus einem zwei, und beide werben um Roxane.
Klaus Maria Brandauer, Alexander Simon, Roland Koch, Branko Samarovski, Johannes Terne, Franz J. Csencsits, Adrian Furrer, Joseph Lorenz uvm.
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Musik: Peter Fischer
Licht: Friedrich Rom
Fechtchoreographie: William Hobbs
Dramaturgie: Wolfgang Wiens






