Einer muss der Dumme sein
Aufzeichnung aus dem Akademietheater 1980
Monsieur Pontagnac verfolgt Madame Vatelin bis in ihre Wohnung - zwar mit den besten Absichten, die nur leider moralisch nicht ganz einwandfrei sind. So gerät er in akuten Erklärungsnotstand, als zuerst sein alter Freund und Gatte ebendieser Dame, Monsieur Vatelin, und dann auch noch seine eigene Frau auftauchen. Zwischen Madame Vatelin und Madame Pontagnac herrscht sogleich Einigkeit darüber, dass eheliche Treue keinesfalls gebrochen werden dürfe - es sei denn, der eigene Gatte geht mit entsprechendem Beispiel voran. Monsieur Redillon, ein hartnäckiger Verehrer von Madame Vatelin, versichert beiden Damen, in diesem Fall als williges Werkzeug der Rache zur Verfügung zu stehen. Währenddessen wird Monsieur Vatelin, ein Mustergatte innerhalb der Landesgrenzen, durch einen überraschenden Damenbesuch an ein Abenteuer in London erinnert… Der Feydeau’sche Wahn-Witz aus Verstecken, Verfolgen, Belauschen und Ertappen erreicht dann im Hotel Ultimus - ein Etablissement, in dem nur wenige Gäste miteinander verheiratet sind - seinen Höhepunkt, und auch der Polizeieinsatz trägt nicht zu Klärung der Verwicklungen bei. Eine der legendären Feydeau-Inszenierungen von Achim Benning mit einer kaum zu übertreffenden Besetzung. Premiere im Akademietheater 4. November 1980. Mit: Gertraud Jesserer, Elisabeth Orth, Maresa Hörbiger, Kurt Sowinetz, Heinrich Schweiger, Wolfgang Hübsch, uvm.
Kurt Sowinetz, Gertraud Jesserer, Heinrich Schweiger, Elisabeth Orth, Herbert Propst, Maresa Hörbiger, Wolfgang Hübsch, Sylvia Lukan, uvm.
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Kapplmüller
Dramaturgie: Gerd Leo Kuck
Musikalische Leitung: Anton Gisler






