Jedermanns Fest
Im Rahmen der gehässigen Berichterstattung über JEDERMANNS FEST sind sich heimische Boulevardmedien ja uneinig, ob Brandauer immer noch genial oder schon völlig draußen aus dem Geschäft ist. Tatsächlich beschenkt er jedenfalls diesen Film mit einer großartig reduzierten Performance. Es ist, als würde er, wenn Jedermann in Allüren verfällt, sich selbst aus einer ungeheuer wehmütigen, uneitlen, fast beschämten Distanz beobachten. Vor dreißig Jahren hätte vielleicht Oskar Werner Vergleichbares geboten. Im österreichischen Kino sucht es seinesgleichen. CLAUS PHILIPP
„Ich wollte, im Gegensatz zum Domplatz in Salzburg, wo die Distanz zur Festtafel eine sehr große ist, die Möglichkeit der Kamera nützen, um den Zuschauer direkt an die Tafel zu setzen.“ FRITZ LEHNER
Klaus Maria Brandauer, Juliette Gréco, Sylvie Testud, Otto Tausig u.v.m.






